Potenzmittel – So lösen Sie Ihre Erektionsprobleme

PotenzmittelAls Potenzmittel werden Wirkstoffe bezeichnet, die zu einer Steigerung der Potenz eines Mannes beitragen können. Diese Wirkstoffe können dabei natürlichen oder medikamentösen Ursprungs sein. Eingesetzt werden Potenzmittel beispielsweise bei Erektionsstörungen oder bei einer vorliegenden Impotenz.

Arten und Wirkung von Potenzmitteln:

Während die Geschichte medikamentöser Potenzmittel noch recht jung ist, ist die Potenzsteigerung ein Thema, das die Menschheit bereits seit langer Zeit begleitet. So wurde und wird in vielen Kulturen beispielsweise verschiedenen tierischen Bestandteilen eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Zwar konnte eine entsprechende Wirksamkeit noch nicht nachgewiesen werden, vermutlich resultiert eine Wirkung aber vor allem daraus, dass ein Betroffener von einer solchen überzeugt ist. Dies kann in der Folge unter anderem dazu führen, beim Betroffenen Ängste und Anspannungen zu reduzieren, die sich negativ auf die Potenz hätten auswirken können.

ViagraZu den bekannten chemischen Potenzmitteln zählt beispielsweise das Medikament Viagra, das im Jahr 1998 auf den Markt kam. Weitere ähnlich wirkende Medikamente sind beispielsweise Cialis und Levitra. Die Einnahme von Viagra beispielsweise regt die Durchblutung des männlichen Glieds an und führt so zu einer Erektion. Dies geht biologisch so vor sich, dass es nach Einnahme des Medikaments zunächst zu einer Muskelentspannung der Blutgefäße kommt, was einen erhöhten Blutdruck, ein Füllen der Schwellkörper des Penis mit Blut und schließlich eine Erektion ermöglicht.

In einigen Kulturen besteht die Überzeugung, dass durch den Verzehr bestimmter Tiere auch dessen Kräfte auf den Menschen übergehen, die das Tier verspeisen. Daher gilt beispielsweise in Asien Pulver aus dem Horn eines Nashorns als potenzsteigernd, denn das Nashorn ist bekannt für einen sehr ausdauernden Liebesakt. Entsprechende Wirkungen dieses Pulvers sind vermutlich Placebo-Effekte. Die Nashorn-Population wurde aufgrund der Beliebtheit des Pulvers allerdings bereits deutlich minimiert.

MacaSchließlich existieren noch verschiedene sogenannte natürliche Potenzmittel, deren Wirkungen wissenschaftlich belegt werden können. Solche Potenzmittel haben den Vorteil, dass sie ohne mögliche Nebenwirkungen auskommen, die mit vielen Arzneimitteln einhergehen. Entsprechende Nebenwirkungen sind beispielsweise Kopfschmerzen, Hautrötungen oder Magen-Darm-Probleme. Zu natürlichen Stoffen, die als Potenzmittel dienen können, zählen beispielsweise Guaranasamen, im Fachhandel erworbene Extrakte der Elfenblume (die auch als natürliches Viagra bezeichnet wird), der chinesische Raupenpilz, Virility EX oder die Maca-Wurzel. Allerdings wird empfohlen, diese natürlichen Mittel lediglich als Fertigpräparate zu verwenden, da zu große Mengen oder unsachgemäße Verarbeitungen toxisch wirken können.

Besteht bei einem Mann der Wunsch, Einschränkungen der Potenz sowohl ohne die beschriebenen natürlichen Wirkstoffe als auch ohne medikamentöse Mittel zu bekämpfen, gibt es verschiedene Verhaltensmaßnahmen, die sich potenzsteigernd auswirken können. Während sich beispielsweise bewusste Entspannung positiv auf die Potenz auswirken kann, können dies unter anderem auch Wechselduschen: Wird das männliche Glied beispielsweise abwechselnd heiß und kalt geduscht, so führt das zu einer Durchblutungssteigerung, die die Stabilität einer Erektion begünstigen kann. Schließlich können auch zu enge Hosen die Funktionalität des Penis auf lange Sicht beeinträchtigen.

Gründe für den Bedarf an Potenzmitteln:

ImpotenzBei jedem Mann gestalten sich die Hintergründe für eine eingeschränkte Potenz unterschiedlich. So kann beispielsweise der natürliche Alterungsprozess zu Potenzproblemen beitragen: Im Schnitt kommt es ca. ab dem 40. Lebensjahr beim Mann zu einem Nachlassen der Produktion des Sexualhormons Testosteron, was sowohl die Fähigkeit zur Erektion als auch die Ausprägung der Libido beeinflussen kann. Allerdings verläuft dieser Prozess bei jedem Mann verschieden, sodass einige Männer noch in hohem Alter wenig unter Erektionsproblemen leiden, während andere Männer bereits in jungen Jahren davon betroffen sind.

Neben dem natürlichen Alterungsprozess können auch psychische Faktoren eine Rolle spielen bei Problemen mit der Potenz. Zu diesen psychischen Faktoren zählt vor allem ein hoher Stresslevel, der zu einer konstanten Anspannung führt. Eine natürliche Reaktion auf chronischen Stress beim Mann ist unter anderem die, dass es seltener zu Erektionen kommt. Nach Annahmen von Medizinern kann außerdem die falsche Ernährung zu Einschränkungen der Potenz führen.

In einigen Fällen können sich hinter Potenzproblematiken schließlich aber auch Erkrankungen oder Gendefekte verbergen. Daher kann es wichtig sein, bei häufigen oder lange anhaltenden erektilen Problemen einen Facharzt wie beispielsweise einen Urologen oder einen Andrologen aufzusuchen. Nur auf diese Weise kann eine mögliche Erkrankung frühzeitig diagnostiziert und entsprechend therapiert werden.

Problemspezifische Potenzmittel:

Mögliche Ursachen für Einschränkungen der Potenz eines Mannes können vielfältig sein. Und auch die Formen der Potenzproblematiken beim Mann können sich erheblich voneinander unterscheiden. Während es beim Mann beispielsweise zu Einschränkungen in der Fähigkeit kommen kann, eine Erektion auszubilden, kann es ebenso ein Beschwerdebild sein, dass es zwar zu einer Erektion kommt, die Ejakulation allerdings zu früh erfolgt. Bestehen bei einem Mann Einschränkungen in der Entwicklung einer Erektion, so können auch hier Unterschiede dahin gehend bestehen, dass diese Problematik beim einen Mann damit einhergeht, dass auch das Lustempfinden eingeschränkt ist. Bei einem anderen Mann kann beispielsweise dieses Lustempfinden als nicht eingeschränkt empfunden werden, obgleich auch hier die Fähigkeit eingeschränkt ist, eine Erektion auszubilden. Daher existiert kein Patentrezept für Potenzmittel, die bei jedem Betroffenen identisch wirken. Stellt ein Mann an sich Potenzprobleme fest, so ist es zunächst empfehlenswert, sich an einen entsprechenden Facharzt zu wenden. Im Rahmen von Gesprächen und Untersuchungen kann ein Mediziner vorliegende Hintergründe einer eingeschränkten Potenz im individuellen Fall eingrenzen. Eine solche Ursachenanalyse ist dann ein wichtiger Wegweiser beim Finden von geeigneten Methoden, die zu einer Besserung der Beschwerdelage führen können.

So vielfältig die Formen von Potenzmitteln sind, so vielfältig sind auch die Arten von Potenzeinschränkungen und deren Ursachen. Ein offener Umgang mit der Problematik ist bei Betroffenen häufig mit Scham besetzt. Allerdings kann ein Aufsuchen von Hilfe ein wichtiger erster Schritt sein, eine Potenzproblematik zu beheben. Im Dialog mit einem Mediziner kann schließlich ein individuell geeignetes Potenzmittel gefunden werden, das den individuellen Leidensdruck senken kann.

Falls wir Ihnen weitergeholfen haben dann sagen Sie es doch bitte weiter.

Ihr Potenzmittel360 Team